Aikido - Dynamik und Harmonie
Aikido wurde in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts von dem Japaner Morihei Ueshiba aus Elementen verschiedener Schwertkampftechniken der Samurai entwickelt. Außerhalb Japans ist Aikido erst in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt geworden. Aikido versteht sich als eine klassische Kampfkunst, als ein Weg geistiger und körperlicher Schulung. Es ist kein Wettkampfsport. Das Ziel ist die Entwicklung einer Geisteshaltung, die frei ist von Aggression und Angst.
AI hat im Japanischen die Bedeutung von Harmonie und Liebe, in Bezug auf sich selbst, die Mitmenschen und das Universum.
KI steht für Lebensenergie oder auch für die kreativen Potentiale im Menschen.
DO heißt Weg des Übens.
Aikido besteht überwiegend aus kreis- und spiralförmigen Bewegungen, Hebel-, Wurf- und Haltetechniken, die weich und fließend, aber auch schwungvoll und effektiv sind. In der kreisförmigen Ausweichbewegung wird die Energie eines Angriffs aufgenommen und in eine Verteidigungsbewegung umgewandelt.
Das Aikidotraining ist vielseitig: nach ruhigen Anfangsphasen mit Meditation, Massage, Entspannungs-, Atem- und Dehnübungen werden spezielle Techniken geübt. Im Trainingsverlauf steigert sich die Bewegungsdynamik und fördert bei regelmäßigem Training Ausdauer und Kondition. In der Regel werden die Techniken zu zweit geübt, wobei die Rollen von Angriffs- und Verteidigungspart immer wieder gewechselt werden. Übungen mit dem Stock (Jo) und dem Holzschwert (Bokken) sind ebenfalls wesentliche Elemente im Aikido.
Spezielle Voraussetzungen wie Kraft, Geschicklichkeit oder Sportlichkeit sind nicht erforderlich. Aikido kann von jedem Menschen, seinen persönlichen Fähigkeiten entsprechend, praktiziert werden.
Die Wirkung von Aikido lässt sich nur verstehen, wenn man/frau es selbst ausprobiert! Also: einfach mit bequemer Kleidung beim AnfängerInnentraining hereinschauen!
Alle interessierten Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen zum kostenlosen Probetraining.
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